Krebs ist in Kuba nach den kardiovaskulären Krankheiten die häufigste Todesursache bei Erwachsenen. Beim Krebs stehen die Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohrenbereich landesweit an sechster Stelle. mediCuba-Suisse hat schon verschiedene Projekte an der Krebsklinik in Havanna ermöglicht. Im vorliegenden Projekt wird Tracheotomiekanülen und Kinnplatten finanziert.
Projektort: Instituto Nacional de Oncología y Radiobiología INOR, Havanna. Da das INOR die nationale Krebsklinik ist, hat das Projekt eine landesweite Ausstrahlung.
Ziel: Verbesserung der Dienste in der Chirurgie (Hals-Nasen-Ohren-Bereich) und der ambulanten Chemotherapie am Instituto Nacional de Oncología y Radiobiología INOR in Havanna.
Begünstigte:
Krebspatienten, die im Hals-Nasen-Ohrenbereich operiert werden und zur Freihaltung der Atemwege oder zum Zusammenhalten der Kinnladen eine Tracheotomiekanüle bzw. eine Kinnplatte benötigen. Rund 50% aller Patientinnen in Kuba mit Krebs im Hals-Nasen-Ohrenbereich in Kuba werden am INOR operiert.
Rund 50% aller ambulanten Chemotherapiepatient/innen in Havanna (2 Millionen Einwohner) und Chemotherapiepatient/innen aus den Provinzen, die dort nicht behandelt werden können. Das INOR führt pro Tag durchschnittlich 45 Chemotherapiebehandlungen oder rund 14 000 pro Jahr durch.
Stationäre Patient/innen profitieren von der Verbesserung der Chemotherapie.
Die Fachleute, welche im Chemotherapiedienst des INOR angepasste Arbeitsbedingungen antreffen werden.